Freitag, 13. April 2012

Timidity auf MacOS

Timidity lässt sich problemlos unter MacOS übersetzen. Dummerweise kann man aber selbst nach einem make install noch keine MIDI-Dateien abspielen, weil die Konfigurationsdatei noch erstellt werden muss. Abhilfe schafft dieser Artikel aus der Lilypond-Mailingliste:
  1. wget http://www.anime.net/~goemon/timidity/goemon.tgz
  2. tar -zxf goemon.tgz
  3. perl -pi -e 's|^dir goemon$|dir /usr/local/lib/timidity/goemon|' goemon.cfg
  4. mkdir -p /usr/local/share/timidity /usr/local/lib/timidity
  5. cp goemon.cfg /usr/local/share/timidity/timidity.cfg
  6. mv goemon /usr/local/lib/timidity/

Dienstag, 20. September 2011

HP Pre3

Ich konnte es nicht lassen, habe mir tatsächlich noch ein Pre3 gekauft, auch wenn es nicht zu dem gaaanz günstigen Preis war. Ein tolles Gerät, auch wenn natürlich abzusehen ist, dass alles ein wenig weniger bequem sein wird als etwa bei IPhones (irgendwie erinnert mich das an meine OS/2-Zeiten, irgendwie ändert man sich ja nie).

Habe auch gleich meinen Ukrainisch-Patch auf WebOS 2.01 und höher aktualisiert, Umschalten jetzt durch doppeltes Drücken der SYM-Taste. Die Datei gibt es hier: Ukrainian Keyboard Layout for WebOS 2.01 and better. Nicht perfekt, aber wie gesagt...

Mittwoch, 6. April 2011

Palm Pixi Plus

Habe die Konsequenz gezoen und Nokia für mich beerdigt - ein Telefon mit Windows kommt mir nicht ins Haus! Der Nachfolger war leicht gefunden: ein Palm Pixi Plus - bestes Hosentaschenformat, QWERTZ-Tastatur und ein Linux unter der Haube.

Das erste Problem war, wie ich denn nun in ukrainischer Sprache SMS verfassen soll, denn WebOS hat bislang keine Unterstützung für Ukrainisch. Ich bin dabei auf einen Patch für phonetische russische Eingabe gestoßen, durch den man zwischen lateinisch und russisch per Doppel-Tap wechseln kann. Habe nun ein bisschen geschaut, wie das funktioniert und gleich mal meine eigene Version für ukrainische Tastatureingabe gebaut: Ukrainian Keyboard Layout for WebOS. Nicht perfekt, aber tut's für mich :)

Donnerstag, 3. Februar 2011

Mein Buch ist raus!

Endlich ist mein Buch erschienen: Praxiskurs Unix-Shell, bei O'Reilly, ISBN 978-3-89721-565-8!

Lilypond ist genial

Ich war noch kurz davor, mir Sibelius First zu kaufen, um damit für meinen Chor Noten vorzubereiten. Gestern habe ich nun zum ersten Mal Lilypond ausprobiert. Es funktioniert so ähnlich wie LaTeX - genial! Nach 3 Stunden hatte ich meinen ersten Chorsatz, wobei die ersten 2 Stunden nur für die Einarbeitung waren, danach lief alles wie von selbst! Man schreibt seinen Kram einfach nur runter, den Rest macht Lilypond, und das Ergebnis ist einfach klasse! Geld gespart und viel mehr dafür bekommen!

Montag, 10. Mai 2010

Mittwoch, 13. Mai 2009

Verborgene Botschaften von Frank Zappa

Gefunden in Sofa 2.
I am the heaven
I am the water
Ich bin der Dreck unter deinen Walzen
(Oh no, whip it on me, honey!)
Ich bin dein geheimer Schmutz
Und verlorenes Metallgeld
(Metallgeld)
Ich bin deine Ritze
Ich bin deine Ritze und Schlitze

I am the clouds
I am embroidered
Ich bin der Autor aller Felgen
Und Damast Paspeln
Ich bin der Chrome Dinette
Ich bin der Chrome Dinette
Ich bin Eier aller Arten

Ich bin alle Tage und Nächte
Ich bin alle Tage und Nächte

Ich bin hier (AIEE-AH!)
Und du bist mein Sofa
Ich bin hier (AIEE-AH!)
Und du bist mein Sofa
Ich bin hier (AIEE-AH!)
Und du bist mein Sofa

Yeah-ha-ha-ay
Yah-ha
Yeah, my Sofa
Yeah-ha-hey
Nein, man braucht nichts rückwärts hören, einfach folgendes (hier ist eigenes Engagement gefordert, das gibt es nicht umsonst):
(11:22:30 AM) Sebastian G.: haha :)
schön wenn man nur die letzten zeilen kombiniert
Danke, Baschtl!

Montag, 20. April 2009

VI in der Shell

Generell ein Muss in der ~/.bashrc: "set -o vi", aber das Sahnehäubchen sollte nicht fehlen: "alias :q='exit'" :)

Dienstag, 23. Dezember 2008

Sony Walkman NWZ S649F und Linux

Seit ein paar Tagen bin ich stolzer Besitzer des o.g. MP3-Spielers. Das gute Stück hat einen großartigen Klang, reichlich Speicher (16GB) und ist schoen edel aus Metall. Trotzdem hatte ich erst einmal ganz schön Frust: Die mitgelieferte Software läuft nur unter Windows, und alles außer stumpf Dateien kopieren (das Gerät meldet sich unter Linux problemlos als USB-Storage) war ein Krampf. Vor allem wollte ich gern Listen auf das Gerät kriegen, um die Sachen, die ich höre, vernünftig sortiert zu bekommen. Listen kann man aber auf so einem Gerät nicht einfach als Dateien anlegen, das geht halt nur per MTP. Zudem ist die Behandlung von Listen selbst unter Windows im Windows Media Player grauenhaft, ich habe dort keinen Zugriff auf meine MP3s (die liegen auf der Linux-Partition), also ist da nix mit "synchronisieren".

Unter Linux widersetzte sich das Gerät allen Versuchen, per MTP mit einem entsprechenden Programm (alle etwas besseren MP3-Abspielprogramme unterstützen MTP) darauf zuzugreifen. Abhilfe gab's im Forum: Bei vielen Geräten so auch meinem funktioniert MTP nicht richtig, wenn das Gerät außerdem als USB-Storage im System erkannt und behandelt wird. Man muss also dafür sorgen, dass es nur noch als MPT-Gerät erkannt wird, das geht über einen Blacklist-Eintrag für das usb-storage-Modul. Dazu brauchen wir erstmal die Kennung des Gerätes, das geht mit mtp-detect (das gibt am Anfang die Geräteinformation aus und bleibt dann hängen, weil MTP halt nicht richtig funktioniert, reicht aber für diesen Fall). Das Ergebnis sieht dann etwa so aus:

% cat /etc/modprobe.d/usb-storage.conf
options usb-storage quirks=054c:038e:i
mit dem "i" sagen wir, das Gerät soll ignoriert werden. Die genaue Kennung hinter dem quirks ist das, was wir vorher herausgefunden haben, andere Geräte haben hier halt eine andere Kennung. Dann usb-storage entladen und neu laden, Gerät anschließen und per dmesg prüfen, dass das Gerät auch als USB-Storage ignoriert wurde.


Nun können wir testen. Als gutes Werkzeug für Verwaltung von Abspiellisten hat sich für mich gnomad2 herausgestellt. Es tut genau das, was ich will: Dateien kopieren und Abspiellisten editieren, nix synchronisieren. Ich kann zwar das Gerät nun nicht mehr als USB-Storage mounten, aber das brauche ich auch nicht mehr, weil ich ja in gnomad2 einen "Dateimanager" für das Gerät habe. Allerdings sollte man sicherstellen, dass das Programm auch gegen die aktuelle libmtp (ich benutze 1.0.1) gelinkt ist. Ich habe mir die aktuelle Version über ein Ubuntu-Repo (deb http://ppa.launchpad.net/glennric/mtp/ubuntu karmic main) in meine /etc/apt/sources.list geholt und dann gnomad2 neu compiliert, ansonsten stürzte es beim Einlesen der Dateien vom Gerät immer ab. Wer gnomad2 nicht mag, kann natürlich auch fröhlich synchronisieren, dazu gibt es genug andere Software :)

Freitag, 28. November 2008

Mittwoch, 12. März 2008

SopCast unter Linux

Man vergisst doch zu leicht, wie man den Kommandozeilen-Client für SopCast unter Linux betreibt. Hier also noch einmal für mich selbst und andere:
  • In Shell Nummer 1: sp-sc sop://sopcast-url:port/kanal 3908 8908
  • In Shell Nummer 2: mplayer -zoom http://localhost:8908

Montag, 11. Februar 2008

Psi 0.11 und GnuPG

Nachdem mich an gajim in der letzten Zeit einiges geärgert hat, habe ich wieder einmal psi 0.11 eine Chance gegeben. Jetzt läuft es auch (endlich), aber das Einrichten von GnuPG (gpg) war nicht eben intuitiv! Auf meinem Debian-System musste ich durch a-priori-Wissen oder Raten (nein, letztlich mit google's Hilfe) wissen, dass mir zwei Pakete fehlten: libqca2-plugin-gnupg und qca-tls. Ich benutze Debian testing, habe den psi aber aus dem unstable-Repo, die obigen Pakete musste ich auch von dort ziehen. Immerhin funktioniert die verschlüsselte Kommunikation jetzt wieder.
Kleine Ergänzung: Für das neueste psi ist auch noch libqca2-plugin-ossl notwendig!

Noch eine Ergänzung: Aktuell funktioniert das mal wieder nicht, bin daher vorerst auf pidgin umgestiegen; das kann zwar kein gpg aber hat seine eigene Verschluesselung (als Plugin).

Samstag, 29. Dezember 2007

SMS und kyrillisch

Zur Abwechslung mal etwas ernsthaftes: Habe mir heute ein Nokia 6300 zugelegt und dann kräftig im Internet nach einer Möglichkeit gesucht, mit diesem Handy (in Deutschland gekauft) SMS in kyrillischer Schrift zu verfassen. Die Schriften sind ja schon vorhanden, aber ein Eingabemodus für kyrillisch fehlt.

Die genaue Lösung fand sich schließlich in dieser Anleitung zum Debranden von Mobiltelefonen. Es gibt Versionen der Nokia-Firmware, die andere Kombinationen von Sprachen (und somit auch Schriften) unterstützen, ich musste also eine andere Firmware als die vorinstallierte dazu installieren. Das ging zum Glück recht einfach, zumal sich ja das 6300 auch mit einem ganz normalen Mini-USB-Kabel mit dem PC verbinden läßt. Ich folgte im wesentlichen dieser Anleitung, d.h. ich installierte mir zunächst die NSS (Nemesis Service Suite) Software, danach die aktuelle Nokia Software Updater Anwendung (leider ist zu beidem Windows notwendig).

Das Vorgehen besteht vor allem darin, zunächst den Produkt-Code im Handy auf die Version zu setzen, die der gewünschten Firmware entspricht, dazu ist die NSS-Software notwendig. Für mich war der Code 0543123 (EURO-I, Latin, blksilver) der richtige, mein Handy hat nun immer noch deutsche Menu-Führung, aber die Eingabesprachen für SMS sind nun Englisch, Deutsch, Russisch, Bulgarisch, Rumänisch und Ukrainisch.

Die ganze Sache verlief völlig problemlos, interessanterweise überlebten sogar die von meinem Mobilfunk-Provider gesetzten Einstellunge (SMS-Center etc.) die Prozedur, ob andere Daten geschrottet wurden, kann ich nicht sagen, da mein Handy fabrikneu war.

Donnerstag, 22. November 2007

Google out of Memory


Tatsächlich, es passiert auch bei Google! Gerade erlebt beim Versuch, bei groups.google.de einen Beitrag zu posten! [Daumennagel, draufklicken zum Vergrößern]

Dienstag, 25. September 2007

Englisch ist schwer

Jetzt hat es mich auch ereilt! Nun haben wir alle über den Weissen Neger Wumbaba [1] Tränen gelacht, und überhaupt: seit es das Internet gibt, braucht doch keiner mehr sein Tapedeck quälen, um an die Feinheiten fremdsprachinger Songtexte zu kommen. Aber die Altlasten!

Nun habe ich mir doch gerade mal die Mühe gemacht, den Text zu PJ Harvey's "Plants and Rags" nachzuschlagen, den ich vor Jahren weitgehend dechiffriert gehabt zu haben glaubte. Sonderbare Zeilen - es fiel mir wie Schuppen von den Augen, als ich las: "House and Home, who thought they could take away that place". Jahrelang hatte ich mit Westerngitarre bewaffnet zum besten gegeben: "How sandhole, who thought they could take away that place"! Naja, meine Version war immerhin verklausuliert genug um wilde Spekulationen zu erlauben :)

Donnerstag, 29. März 2007

Unix-Gurus have more fun


Jetzt ist es amtlich :)
(wenn das keinen Blog-Eintrag wert ist...) [Externes Bild, draufklicken zum ansehen]

Freitag, 2. Februar 2007

Windoof ist lustig

Wenn man eine Windows-CD rückwärts laufen lässt, hört man Satan sprechen.
Noch schlimmer: Wenn man sie vorwärts installiert, hat man Windows auf dem Rechner.
Linux wird nie das meistinstallierte Betriebssystem sein.
Bedenken Sie nur, wie oft man Windows neu installieren muss!

Samstag, 27. Januar 2007